Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Das Naturprodukt Holz ist ein vielseitiger Baustoff. Ebenso vielseitig und variabel sind seine Eigenschaften. So können bei heimischen Holzarten die Eigenschaften um den Faktor 1,5 variieren, manche tropischen Hölzer weit darüber hinaus.

Statt das Hauptaugenmerk auf die Dauerhaftigkeit einer Holzart zu legen, ist es wesentlich wichtiger die Konstruktion nach den Erkenntnissen des konstruktiven Holzschutzes zu errichten.

Nur durch die Kombination von Holzart und entsprechender Konstruktion erreichen Sie maximale Haltbarkeit.

Im Folgenden erötern wir einige Eigenschaften. Gerne können Sie uns auch Ihre Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitteilen.

Klicken Sie "Weiterlesen" um dann über die direkten Links zu den Artikeln zu gelangen.

 

 

Natürliche Dauerhaftigkeit

Die hierfür gültige europäische Norm (EN 350-2) gibt Auskunft über die Dauerhaftigkeit gegen

  • holzzerstörende Pilze
  • Trockenholz zerstörende Käfer
  • Termiten
  • Holzschädlinge im Meerwasser


an und enthält Angaben über Tränbarkeit, Herkunft, Dichte und Splintholzbreite.

Beachtet man die Empfehlung den Splintholzanteil <5% zu halten, geht von Käfern kaum Gefahr aus. Termiten und Holzschädlinge im Meerwasser stellen in Österreich kein Problem dar. Das Hauptaugenmerk gilt den holzzerstörenden Pilzen, die nach Schulnoten von sehr dauerhaft=1 bis nicht dauerhaft=5 bewertet sind.
pdfDetails im pdf22.9 KB   |   zurück
 

splittergefahr

Splittergefahr

100% splitterfrei sind nur Werkstoffe wie WPC oder Dielen aus Kompaktplatten (Hexa). Bei massivem Holz besteht je nach Faseraufbau mehr oder weniger hohe Splittergefahr, wesentlich reduziert kann diese Gefahr nur durch den Einsatz von Rift, -Halbriftware werden.

 zurück

 

stolpergefahr

Formstabilität

Ein wichtiger Punkt um Terrassen stolperfrei zu halten. Wobei auch bei gleichen Holzarten Unterschiede je nach Provenienz auftreten können.

zurück

 

 

schwund

Schwund

Radial- und Tangentialschwund sind bei allen Holzarten unterschiedlich. Werden bei Hölzern mit hohem Schwund, Flader- und Riftstruktur nebeneinander montiert, ergibt das ein ungleiches Fugenbild. Abhilfe schafft Rift-, Halbriftware und eine max. Dielenbreite von 120mm.

zurück

 

ausblutenAusbluten

Tritt vor allem bei rötlichen Tropenhölzern auf, aber auch bei gelbsäurehaltigen Hölzern in Verbindung mit unedlen Metallen. Kommen solche Hölzer zum Einsatz, ist für einen geordneten Wasserablauf zu sorgen, um angrenzende Bauteile nicht zu verschmutzen.

zurück


Bearbeitbarkeit

Bei harten Hölzern ist der Arbeitsaufwand etwas höher, da vorgebohrt und die Schraubenköpfe ausgerieben werden müssen. Mit Profiwerkzeugen sind auch Eichenhölzer gut bearbeitbar. zurück

rissanfälligkeit

Rissanfälligkeit

Harte Hölzer, auch thermisch behandelte, neigen zu Rissanfälligkeit. Oberflächen- und Endrisse können in unterschiedlichem Ausmaß, je nach Lage der Jahresringe entstehen.

zurück

 

Pflegeintervalle

Will man die Holzfarbe erhalten, so sind regelmäßige Wartungsmaßnahmen vorzunehmen, die je nach Holzart in unterschiedlichen Intervallen durchgeführt werden müssen. Stark saugende Hölzer (mit geringer Dichte) haben längere Pflegeabstände. Einheitliche Angaben zu den Pflegeintervallen können nicht angegeben werden, da die Dauer bis zur nächsten Pflege stark von der Einbausituation abhängt. Zu diesem Thema liefert das Forschungsprojekt Tulln repräsentative Ergebnisse. zurück

Oberflächenhärte

Die Abriebfestigkeit kann im groben Zusammenhang mit der Dichte gesehen werden, daher sind bei Weichhölzern Gebrauchsspuren fest zu stellen. Mechanische Beschädigungen wie Dellen, glätten sich beim nächsten Regen durch Quellen von selbst. (chips away by nature) zurück

Wechseldrehwuchs

Bei Schnittholz werden Wuchsanomalien wie Riegel-, Pyramiden- oder Maserwuchs für dekorative Elemente gesucht. Wechseldrehwuchs bei Terrassendielen reicht von dekorativ (1), über unansehnliche Raustellen (2) bis zur Verletzungsgefahr (3). zurück

wechseldreh 1wechseldreh 2wechseldreh 3

 

 

 

 

 

 

Wärmeleitfähigkeit

Der Unterscheid zwischen Holzarten mit hoher und geringer Dichte ist für die gefühlte Temperatur, auch an heißen Tagen - kaum ausschlaggebend. Bei Faser-Verbundwerkstoffen (WPC), ist an heißen Tagen die gefühlte Temperatur nicht mehr als barfußtauglich zu bezeichnen. zurück


Gebrauchsklassen

Holzprodukte werden je nach Einbausituation in verschieden Gebrauchsklassen (GK) unterteilt, wobei für Außenanwendungen die GK 2-4 von Wichtigkeit sind. Im der folgenden Tabelle sind die GK vereinfacht dargestellt. zurück

pdfgebrauchsklassen.pdf13.28 KB